Wir über uns


Unsere Schlaggemeinschaft ist ein echter Familienbetrieb. Sie besteht aus Manfred Meiser, seinem Sohn Michael, Schwiegertochter Beate und deren Tochter Jana.

Unsere Schlaganlage befindet sich in Merchweiler, einem Ort in der Nähe von Saarbrücken. Bis nach Frankreich sind es etwa 20 Kilometer.

Taubenschlag

Taubenschlag Wir reisten bis 2001 in der RV Neunkirchen und seit 2002 nach dem Zusammenschluss von 3 Reisevereinigungen in der RV Lebach mit 60 reisenden Schlägen.
Wir gehörten früher zum 24. Bezirk Saar und seit der Neuordnung zum Regionalverband 550 Saar Pfalz (220 reisende Schläge).

Gereist wurde seit 1979 ununterbrochen von Südwesten. Zu Beginn der 90er Jahre wurde der gemeinsame Auflass aller RVen im Bezirk eingeführt und mit kurzen Unterbrechungen praktiziert. Diese Tradition wurde in den neugegründeten Regionalverband übernommen. Im Reisejahr 2006 spürte auch unser Regionalverband die Auswirkungen der Vogelgrippe. Eine Reisegruppe blieb im Südwesten und begann später mit der Reise. Eine andere Reisegruppe, zu der auch die RV Lebach gehörte, beschickte die Ostrichtung. Die Jungtauben wurden aber schon wieder vom Südwesten geschickt. In 2007 beschickten beide Reisegruppen wieder die Südwest-Richtung, blieben aber weiter getrennt. Die RV Lebach nahm nicht an den internen RegV-Flügen und damit auch nicht an der internen RegV-Meisterschaft teil. Im Jahr 2008 fanden wir wieder zusammen und es wurden zwei RegV-Flüge auf der Altreise und ein RegV-Flug auf der Jungreise durchgeführt. 2009 waren es schon wieder 11 gemeinsame Auflässe mit 7 RegV-Flügen, für 2010 sind 14 gemeinsame Auflässe mit 7 RegV-Flügen geplant (Alt- und Jungreise).

Wir sind seit mehr als 30 Jahren in den Siegerlisten zu finden. Es wurde auch schon mehrfach über uns in der Zeitschrift „ Die Brieftaube“ in den Ausgaben 42/80, 6/91, 25/91, 37/94, 11/00 und 08/04 berichtet. Eine detaillierte Darstellung können Sie unter der Rubrik Reiseerfolge nachlesen.
Jana Meiser

Wir haben immer schon auf schnelle Tauben Wert gelegt. 44 erste Konkurse seit 1994 sind dafür ein Beweis. Aber die Tauben sollten auch die weiteren Entfernungen meistern können. Unsere größten Erfolge haben wir daher zwangsläufig auf den Flügen der Eintages- Weit- strecke erzielt. Zusätzlich haben wir immer ein besonderes Augenmerk auf die Schönheit der Tauben gehabt. Unsere Erfolge auf den Ausstellungen im Winter legen darüber ein Zeugnis ab (Rubrik Ausstellungserfolge).

Neben unserer alten Linie, den roten und fahlen Bricoux-Tauben, haben wir uns immer wieder gezielt mit Spitzentauben verstärkt. So kam 1983 eine Tochter der NL 74-335143 ( 2 mal 1. Konkurs von Dax und St. Vincent, beides Flüge über 1.000 km) von Jan Hollanders, die 01289-83-457, in unseren Schlag. Sie brachte mit 3 verschiedenen Vögeln 1.-Konkurssieger und ist auch heute noch in etwa 70% unserer Tauben im Stammbaum zu finden. Die nächste entscheidende Verstärkung brachte 1990 ein Sohn des 9. Bundes-As-Vogels aus 1989 von Eduard Schwarz, der 07956-90-629.Er bildet mit der 83-457 unsere Stammkoppel 1. Ihre erfolgreichsten Söhne sind der 01289-91-140 mit insgesamt 44 Preisen und 3 ersten Konkursen im Reisejahr 1994 und der 01289-95-594 mit 44 Preisen und 4 ersten Konkursen. Hier funktioniert auch die Nachzucht. Der 01289-95-547, ein Sohn aus Halbgeschwistern auf die 83-457 wird 8. Vogel 1999 und 4. Vogel 2001 des 24.Bezirks. Er erzielt überragende Ergebnisse auf der Ein-Tages-Weitstrecke:

Angouleme (670 km) 1997: 7. Konkurs
    1998: 9. Konkurs
    1999: 1. Konkurs
    2000: 24. Konkurs
Cognac (700 km) 1999: 10. Konkurs
Limoges (590 km) 2001: 16. Konkurs
La Souterraine (550 km) 2001: 17. Konkurs
Gueret (530 km) 1999: 1. Konkurs

Seit 2001 sitzt er im Zuchtschlag und brachte hervorragende Nachzucht. Sein Sohn 00-116 fliegt 50 Preise, u.a. den 2. Konkurs auf RegV-Flug La Souterraine 2004. Mit der Täubin B-92-5132157 (s. Stammkoppel 2) bringt der 547 in 2003 einen Jungvogel, der auf Troyes (250 km) gegen 2.648 Tauben den 1. Konkurs erringt. Ab 2002 ist der 547 an eine Enkelin des „Ass 128“ von Gisela und Hermann Schilling verpaart. Gleich im ersten Zuchtjahr fielen 4 Weibchen, die auf der Reise absolute Spitzenergebnisse erzielen konnten und seit 2006 alle im Zuchtschlag eingesetzt werden. Zur Familie Schilling entwickelte sich ein sehr guter Kontakt. Mittlerweile züchten 3 weitere Schilling-Originale in den Meiser´schen Schlägen.

Das Jahr 1992 brachte eine wegweisende Änderung in der Zucht. Es wurde ein Zuchtpaar aus der Houben-Linie eingeführt: Vogel B-92-5132147 und Weibchen B-92-5132157. Sie bilden die Stammkoppel 2. Kinder und Enkel erringen Spitzenpreise und züchten vielversprechende Jungtauben.
Der 2.-beste Vogel im 24. Bezirk 1997, der 01289-95-563, war das erste Produkt daraus. Seitdem haben sich viele Söhne und Enkel als hervorragende Reisetauben und auch Vererber gezeigt. Der 95-563 fliegt 55 Preise und ist mit einer Elfers-Täubin der Vater des 2. As-Vogels im RegV 2007. Sein Bruder 96-463 erringt 46 Preise, darunter den 1. ab St. Dizier (170 km) und den 1. ab Bordeaux (770 km). Sein Sohn, 99-161, fliegt in 2001 zwölf Preise mit 929 As-Punkten und wird 3. Vogel des 24. Bezirks. Ein weiterer Bruder 97-362 erzielt 54 Preise, davon 20 bei Flügen über 500 km. In der RV-Ausstellung 2002 wird er Standard-Vogel. Insgesamt erringen 10 Brüder 380 Preise. (Näheres dazu unter den Rubriken Reisetauben und Zuchttauben).

Im Jahre 2003 entstand eine gute Freundschaft zu den  Spitzenzüchtern Karin und Gunter Elfers. Aus deren hervorragend besetztem Zuchtschlag haben wir uns in den letzten Jahren kontinuierlich verstärkt, unter anderem auch wieder mit dem bei uns so erfolgreichen Schilling-Blut kombiniert mit Kreider- und Prange-Tauben.

Weitere Kontakte gibt es mittlerweile zu den Spitzenzüchtern Paul-Heinz-Wesjohann, Bruno und Bruno Schiefen und Hardy Krüger.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Rubrik Zuchttauben.

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